Erinnerungen an Leo N. Tolstoi by grafinia A. A. Tolstaia

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By Jacob Brown Posted on Dec 22, 2025
In Category - Time Travel
Tolstaia, A. A. (Aleksandra Andreevna), grafinia, 1817-1904 Tolstaia, A. A. (Aleksandra Andreevna), grafinia, 1817-1904
German
Have you ever wondered what Leo Tolstoy was really like behind the famous beard and the epic novels? This book gives us a peek. It's written by his cousin, Alexandra, who knew him from childhood. She saw him grow from a young man into the writer who shook the world. The real story here isn't just about his genius, but about the man wrestling with his own beliefs, his family, and his fame. It's like finding a box of old family letters that change how you see a legend. If you think you know Tolstoy from 'War and Peace,' this will surprise you.
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Schreibweise und Interpunktion des Originaltextes wurden übernommen. Im Original gesperrt gedruckter Text wurde mit _ markiert. Im Original in Antiqua gedruckter Text wurde mit ~ markiert. ] Gräfin A. A. Tolstoi Erinnerungen an Leo N. Tolstoi Im Insel-Verlag zu Leipzig Einleitung Die Verfasserin nachstehender Erinnerungen, Gräfin A. A. Tolstoi, war elf Jahre älter als Leo Tolstoi; sie wurde 1817 geboren und starb 1904. Von 1846 bis zu ihrem Tode war sie Hofdame, zunächst bei der Tochter Kaiser Nikolaus' I., Maria Nikolajewna, späteren Herzogin von Leuchtenburg. 1866 wurde ihr die Erziehung der Tochter Kaiser Alexanders II., Maria Alexandrowna, anvertraut, die sie bis zu deren Verheiratung, 1874, mit dem Herzog Alfred von Edinburg, späterem Herzog von Koburg, leitete. Danach lebte sie als Hofdame der Kaiserin bis zu ihrem Ende im Winterpalais in Petersburg. Die Bekanntschaft und Freundschaft der Gräfin mit ihrem Neffen Leo Tolstoi begann 1855 und dauerte bis zum Tode der Gräfin. Allerdings trat in den späteren Jahren wegen der räumlichen Trennung und Tolstois Verheiratung, besonders auch wegen religiöser Meinungsverschiedenheiten zwischen beiden eine Entfremdung ein, die aber nie zum völligen Abbruch der Beziehungen führte. Die Gräfin Tolstoi blieb bei all ihrer umfassenden Bildung und ihren glänzenden Geistesgaben bis zu ihrem Ende eine streng bibelgläubige Kirchenchristin, die von ihren Überzeugungen nicht ein Titelchen preisgab. Es versteht sich von selbst, daß sie unter diesen Umständen dem Reformator Tolstoi keine Sympathie entgegenbringen konnte. Wohl aber war und blieb sie dem großen Menschen bis an ihr Ende in herzlicher Liebe und Verehrung zugetan, und ihre stete Fürsorge und Fürsprache beim Kaiser hat mehr als einmal drohendes Unheil von Tolstoi abzuwenden gewußt. Die Erinnerungen sind durchaus nicht im Sinne unbedingter Verehrung Tolstois geschrieben; im Gegenteil: es herrscht durchweg ein kritischer Ton vor, der die Persönlichkeit Tolstois scharf unter die Lupe nimmt und seine religiösen und philosophischen Werke vom Standpunkte der rechtgläubigen Christin in Bausch und Bogen verwirft. Trotzdem haben die Erinnerungen als Beitrag zu Tolstois Biographie und Charakteristik unschätzbaren Wert; denn sie rühren von einer geistig sehr hochstehenden Frau her, die Tolstoi jahrzehntelang als Geistesgefährtin durchs Leben begleitet hat. Das ergibt sich aus dem Inhalt. -- Die Erinnerungen sind dem Tolstoi-Museum in Petersburg unter der Bedingung ihrer Veröffentlichung erst nach dem Tode Leo Tolstois und dem der Verfasserin überwiesen worden. Sie gelangen hier, wenig gekürzt, zum Abdruck in deutscher Sprache. Dr. Adolf Heß. Erinnerungen der Gräfin A. A. Tolstoi Ich weiß nicht mehr genau, wann ich Leo Tolstoi zum ersten Male traf. Ich glaube, es war in Moskau bei unserem gemeinsamen Verwandten Grafen Fedor Iwanowitsch Tolstoi, mit Beinamen »der Amerikaner«. Als Kind kannte ich, trotz unserer ziemlich nahen Verwandtschaft, Tolstoi nicht. Ich lebte beständig in Zarskoje Selo oder in Petersburg; Leo dagegen auf dem Lande in Tula, oder vorher in Moskau und Kasan, wo er seine Ausbildung erhielt. Ein ganz klares Bild von ihm habe ich bereits bei seiner Rückkehr aus Sewastopol, 1855, als Artillerieoffizier, und ich weiß noch, welch lieben Eindruck er damals auf uns alle machte. Durch sein 1852 erschienenes Werk »Kindheit« war Tolstoi dem Publikum bereits bekannt. Alle Welt lobte diese reizende Schöpfung, und wir waren sogar stolz auf das Talent unseres Verwandten, wenngleich wir seine spätere Berühmtheit natürlich noch nicht ahnten. Tolstoi war sehr einfach, außerordentlich bescheiden und so voll scherzhafter Lustigkeit, daß seine Gegenwart auf alle anregend wirkte. Von sich selbst sprach er selten, musterte aber jedes neue Gesicht mit besonderer Aufmerksamkeit und gab dann seine stets extremen Eindrücke in komischer Form wieder. Der Beiname »Dünnhäuter«, den seine Gattin ihm später gab, paßte ausgezeichnet auf ihn; denn jeder kleine Wesenszug, den er an anderen wahrnahm, wirkte in vorteilhaftem oder unvorteilhaftem Sinne...

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This isn't a formal biography. It's a collection of personal memories from Countess Alexandra Tolstaya, Leo's first cousin and a close friend for nearly sixty years. She writes about their shared childhood on the family estate, his wild youth, his military service, and his gradual transformation into the serious, searching author we know.

The Story

Alexandra's story follows Tolstoy's life from the inside. She doesn't just list his achievements. She shows us the man: his moments of doubt, his explosive temper, his deep tenderness, and his growing spiritual crisis that eventually put him at odds with his own wealth and family. We see his struggle to live by his ideals, which often made him difficult to live with. The book paints a picture of a brilliant, restless soul trying to find truth, and the personal cost of that search.

Why You Should Read It

It makes a giant of literature human. You get the sense of knowing him, flaws and all. Alexandra is a sharp and often funny observer. She doesn't put him on a pedestal; she shows his contradictions. Reading this is like listening to a wise family member tell stories about your most fascinating relative. It adds incredible depth to his novels, because you understand the real-life passions and conflicts that fueled them.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves Tolstoy's fiction and wants to meet the man behind it. It's also great for readers who enjoy intimate historical portraits. You don't need to be a scholar—you just need curiosity about one of history's most compelling minds. This is the backstage pass to Tolstoy's life.



ℹ️ Copyright Status

There are no legal restrictions on this material. Feel free to use it for personal or commercial purposes.

Ethan Thompson
1 year ago

I have to admit, the storytelling feels authentic and emotionally grounded. Worth every second.

Elijah Thompson
9 months ago

Amazing book.

Jennifer Brown
3 months ago

The fonts used are very comfortable for long reading sessions.

James Martin
1 year ago

Just what I was looking for.

4.5
4.5 out of 5 (4 User reviews )

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