Der Zerbrochene Krug by Heinrich von Kleist

(7 User reviews)   5495
By Jacob Brown Posted on Jan 3, 2026
In Category - Alien Worlds
Kleist, Heinrich von, 1777-1811 Kleist, Heinrich von, 1777-1811
German
Imagine a judge about to hold court for a case where he's the main suspect. That's the delicious setup of Heinrich von Kleist's 1808 comedy 'Der Zerbrochene Krug' (The Broken Jug). It's a single, frantic morning in a Dutch village where Judge Adam, sporting suspicious injuries, tries desperately to preside over the investigation of a broken jug. The problem? All clues point right back to him. It's a hilarious and sharp look at corruption, clumsy cover-ups, and the sheer panic of a guilty man in a position of power. Think of it as a Baroque-era courtroom farce where the truth is funnier than any lie.
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derselben, oder erstlich alles das, was in dem Zürcher Abdrucke von S. 1 des ersten Theiles bis S. 172 befindlich ist, nur dass auf /Kúnig Chůnrat/, /Kúnig Tyro von Schotten und Fridebrant sin sun/ folgt, oder das Gedicht, das in dem zweyten Theile der Samml. von Minnes. von S. 248 bis S. 251 abgedruckt ist. Mit dem Worte _kumberliche_ in der letzten Zeile der fünften Strophe der Lieder des /Her Bernge von Horhein/ bricht die Handschrift ab. Ausser dem aber sind zweytens noch von den in dem zweyten Theile der Zürcher Ausgabe befindlichen Gedichten abgeschrieben /Der Tanhuser/, /Von Bůchein/ und die ersten Lieder des /Her Nithart/ (Samml. von Minnes. Th. 2. S. 58 bis S. 72). Die letzte Zeile, womit die Handschrift endigt, ist: ‚Nu seht ob ich ze frouwen wol an ir behalten si.' -- Das beygefügte Verzeichniss der Dichter ist mit dem in dem zweyten Theile des Zürcher Abdruckes S. 261 und 262 befindlichen vollkommen gleichlautend. Man kann, wenn ich nicht irre, in dieser Bremischen Handschrift fünferley Hände unterscheiden. Die erste geht bis zu den Liedern des Grafen /Chůnrat von Kilchberg/; die zweyte von da bis auf /Her Walter von Klingen/; die dritte bis zu der Zeile ‚Swer ane vorhte herre Got' (Samml. von Minnes. Th. 1. S. 128. Col. 2.); die vierte bis zu dem schon angeführten Worte ‚kumberliche' in den Liedern des /Her Bernge von Horhein/ (Samml. von Minnes. Th. 1. S. 172 f.). Von der fünften Hand endlich ist abgeschrieben was im zweyten Theile der Samml. von Minnes. von S. 58 bis S. 72 steht. Die drey ersten Hände zeugen von Schreibern, die der alten Sprache kundig waren; die vierte Hand ist weit schlechter, und man sieht deutlich, dass der Abschreiber nicht verstand was er schrieb. Unter andern steht gewöhnlich _nn_ statt _m_ und _m_ statt _n_, woraus zu schliessen ist, dass diese Buchstaben sich in der Original-Handschrift sehr ähnlich sehen müssen, um so mehr, da auch schon früher sich öfter _n_ findet, wo der Zürcher Abdruck _m_ hat, und umgekehrt. Diese vier ersten Hände bedienten sich durchaus der Lateinischen Buchstaben; von der fünften Hand sind die so genannten Deutschen Buchstaben gebraucht, und der Abschreiber war, wie es scheint, der alten Sprache etwas kundiger. Die einzelnen Lieder jedes Dichters sind mit Römischen Zahlen bezeichnet, die Strophen mit Arabischen. Die Reimzeilen sind abgesetzt, wiewohl nicht immer ganz richtig. Interpunction ist nur an äusserst wenigen Stellen beygefügt. Die Bremische Handschrift enthält, so weit sie geht, _alles_ was in der Samml. von Minnes. abgedruckt ist (denn eine kleine unten S. 276 bemerkte Ausnahme kann eigentlich gar nicht als Ausnahme gelten); und sie enthält ein gutes Theil _mehr_. Meine Überzeugung, dass der Zürcher Abdruck lückenhaft sey, wurde durch diese Handschrift vollkommen bestätigt. Wie es aber möglich war, dass die Herausgeber vollständige Lieder in unverständliche Bruchstücke verwandelten, und wie es kam, dass sie manches schöne Lied ganz übergingen, das begreife ich nicht, und schwerlich ist jemand jetzt noch im Stande, eine befriedigende Auskunft darüber zu geben. Auf alle Fälle wünschte ich, bey der grossen Achtung, die ich für /Bodmer/ hege, dass er in seiner Vorrede zu dem zweyten Theil der Samml. von Minnes. die Stelle (S. V), in der er einiger wenigen ausgelassenen Strophen erwähnt, durchgestrichen oder weniger hochfärtig ausgedrückt hätte. Die folgenden Bogen enthalten die Ausbeute, welche die Vergleichung der Bremischen Handschrift lieferte. Abschrift und Abdruck sind mit pflichtmässiger Genauigkeit besorgt worden; da wo es mir nöthig schien, nach Vermuthung gemachte Verbesserungen in den Text aufzunehmen, habe ich, wenige unbedeutende Veränderungen ausgenommen, die Lesart der Handschrift unter dem Texte angegeben. Die beygefügte Interpunction wird, wie ich hoffe, den meisten...

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Heinrich von Kleist's play is a masterclass in comic tension. The entire story unfolds in real time in Judge Adam's chamber.

The Story

Villager Frau Marthe storms in, demanding justice because someone smashed her precious heirloom jug the night before. The suspect is her daughter's suitor, Ruprecht. As the investigation begins, things get weird. Judge Adam is bruised, missing a wig, and generally falling apart. Every witness called—a servant, a neighbor—unknowingly adds another piece of evidence that implicates the judge himself. We watch, grinning, as Adam trips over his own lies, tries to steer the blame elsewhere, and slowly realizes the net is closing around him. A visiting official from the city only turns up the pressure.

Why You Should Read It

What makes it so fun is how modern it feels. Adam isn't a sinister villain; he's a pathetic, sweating mess of a man who got caught. His attempts to wriggle free are painfully funny. Kleist isn't just writing a joke, though. Under the laughter, he's poking at serious stuff: how people abuse authority, the fragility of reputation, and the idea that sometimes the system is its own worst enemy. You're not just watching a trial; you're watching a corrupt system accidentally put itself on trial.

Final Verdict

Perfect for anyone who loves a smart comedy, from fans of classic plays like Molière's to viewers of modern satires. It's short, the action never stops, and the central joke is timeless. If you like seeing a pompous fool get his comeuppance in the most public way possible, this 200-year-old play will feel fresh and wildly entertaining.



✅ Legacy Content

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Betty White
1 year ago

I didn't expect much, but it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Absolutely essential reading.

Joseph Miller
7 months ago

Used this for my thesis, incredibly useful.

4.5
4.5 out of 5 (7 User reviews )

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