Der Teufel und die Hölle by Alfred Köppen

(5 User reviews)   3869
By Jacob Brown Posted on Dec 22, 2025
In Category - Space Opera
Köppen, Alfred, 1869-1940 Köppen, Alfred, 1869-1940
German
Okay, I need to tell you about this weird, unsettling German novel I just finished. 'Der Teufel und die Hölle' (The Devil and Hell) by Alfred Köppen is from the 1890s, but it doesn't feel old-fashioned. It’s a psychological thriller wrapped in a religious mystery. The main character, a deeply troubled man, is convinced he’s made a pact with the devil. The whole book is this slow-burn tension of watching him spiral, trying to figure out if he’s actually cursed or just losing his mind. It’s less about fire and brimstone, and more about the hell we create inside our own heads. Seriously gripping and surprisingly modern in its exploration of guilt and belief.
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wäre, die Richtigkeit derselben überall nachzuprüfen und zu verbürgen. Wo diese aber zur Verfügung standen, sind die Beschreibungen jedesmal neu gemacht worden. Dies gilt insbesondere für das Zeitalter Dante’s. Da der Teufel und die Hölle selten allein, sondern meist nur in grösseren Kompositionen verschiedenen Inhalts dargestellt ist, so werden diese jedesmal als für sich bestehend besprochen, chronologisch und wenn es sein muss, auch topographisch geordnet werden. Aus diesen Beschreibungen werden dann am Schlusse die einer jeden Epoche gemeinsamen Züge zu einem Gesammtbilde vereinigt werden. Nachdem wir also die Veranlassung und die Methode für die Untersuchung festgelegt haben, wenden wir uns nunmehr dieser selbst zu in der Hoffnung, dass diese Ikonographie dazu beitragen wird, das künstlerische Bild des Teufels und der Hölle während der einzelnen Jahrhunderte zu fixieren. Der Teufel und die Hölle in der Litteratur. Der Teufel und die Hölle in der Bibel. Der Teufel und die Hölle gehören dem specifisch christlichen Vorstellungskreise an und beide haben mit der Entwicklung der christlichen Religion die ihrige durchgemacht und im Laufe der Jahrhunderte die verschiedensten Anschauungen über sich ergehen lassen. Indessen fehlt es ihnen trotz ihres rein christlichen Gepräges nicht an gleichsam vorbereitenden Elementen, und man kann mit Recht behaupten, dass der Glaube an böse Götter wie Ahriman und Loki, an Dämonen und Zauberer, an Riesen, Zwerge, Kobolde, an Missgestalten wie die Centauren, Satyrn und Silene, an Ungetüme wie der Fenriswolf und die Midgardsschlange in der Gestalt des Teufels und teuflischer Wesen und andrerseits der Glaube an einen Strafort nach dem Tode wie den Hades, die finstere Hel, die persische Duseh in den Vorstellungen von der Hölle seine Auferstehung feierte. Der Teufel und die Hölle sind, wie die theologische Forschung dargethan, somit als Weiterbildung jener früheren Erscheinungen anzusehen. Als Beweis dafür kann man anführen, dass die spätere christliche Gestalt und der Charakter des Teufels Züge aus der heidnischen Mythologie entlehnt hat und das Bild der Hölle dem Colorit früherer Vorstellungen oft recht ähnlich erscheint. In der Bibel, deren Auffassung über beide Begriffe ja die grundlegende geworden ist, zeigt sich bereits im alten Testamente ein Zusammenhang mit den heidnischen Anschauungen, und die Juden werden gewissermassen die Vermittler zwischen dem heidnischen und christlichen Glauben von dem Teufel und seinem Reiche. Während in den älteren Stammsagen der Hebräer sich überhaupt keine Spuren eines Teufels finden, werden in den nachexilischen Büchern, ähnlich wie in den Mythologien der Perser, Assyrer und Babylonier Dämonen erwähnt, ein Beweis, dass die Juden diese Anschauungen erst von jenen Völkern empfangen haben. Der ältere Geschichtsschreiber schreibt z. Bspl. die Thatsache, dass David sein Volk zählen liess, dem Zorne Gottes zu,[6] der nachexilische dagegen dem Satan.[7] In den Apocryphen werden namentlich im Buche Baruch und Tobias Gespenster, Kobolde und Waldteufel erwähnt.[8] Sie verletzen und töten die Menschen[9] und können durch Gebete, Fasten und gewisse Räucherungen vertrieben werden. Sie wohnen an wüsten Orten als Götzen der Heiden[10] und scheinen keine bestimmte ethisch religiöse Bedeutung gehabt zu haben. Die Nachtfrau Lilith galt als Gespenst, welches den Kindern nach dem Leben trachtete, Schedin und Seirim werden als Wüstengeister genannt.[11] Von diesen Dämonen sind die Diener der göttlichen Gerechtigkeit zu unterscheiden, so jener Lügengeist und Todesengel, der Israel mit Pest heimsuchte und Sanherib’s Heer erschlug,[12] dann Satan, d. h. der Widersacher, Ankläger, welcher den frommen Knecht Hiob peinigte.[13] Er ist menschlichem Glück missgünstig, ungläubig gegen die menschliche Frömmigkeit und Tugend.[14] Er gehört zu den Söhnen Gottes und darf nach eigenem Ermessen handeln, aber Gottes Wille steckt ihm Grenzen.[15] Dieser Volksglaube wird zur Zeit Christi nunmehr specialisiert und schliesslich ein integrierendes Element im religiösen Bewusstsein der Juden. Er wurde von Christus und seinen Aposteln übernommen und ging in...

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Alfred Köppen's Der Teufel und die Hölle is a forgotten gem from the late 19th century that deserves a fresh look. It’s a short, intense read that gets under your skin.

The Story

The plot follows a man consumed by religious dread. After a life of what he perceives as sin and failure, he becomes obsessed with the idea that he has sold his soul. The story is his internal battle. We're right there with him as he interprets every misfortune as a sign from the devil and every moment of peace as a cruel trick. Is a supernatural force truly tormenting him, or is this a spectacular breakdown of a guilty conscience? The line between reality and madness gets blurrier with every page.

Why You Should Read It

What grabbed me was how personal it feels. This isn't a grand epic about Satan; it's a close-up study of one man's terror. Köppen writes about anxiety and obsession in a way that feels incredibly current. You keep reading because you want to diagnose him as much as save him. The setting—a gloomy, introspective world—becomes a character itself. It’s a masterclass in building unease without relying on cheap scares.

Final Verdict

Perfect for readers who love a slow-burn, psychological story. If you enjoy books where the biggest monster might be the protagonist's own mind, you'll appreciate this. It’s also a fascinating pick for anyone interested in the roots of modern horror and thriller genres. Don't go in expecting a fast-paced adventure; go in ready for a haunting, thoughtful, and deeply unsettling character study that sticks with you.



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John Scott
1 year ago

After finishing this book, the content flows smoothly from one chapter to the next. Highly recommended.

George Sanchez
2 months ago

Without a doubt, the flow of the text seems very fluid. One of the best books I've read this year.

Jackson Robinson
9 months ago

I stumbled upon this title and the character development leaves a lasting impact. I learned so much from this.

Oliver Allen
6 months ago

I started reading out of curiosity and the plot twists are genuinely surprising. A valuable addition to my collection.

James Jones
1 year ago

I didn't expect much, but it provides a comprehensive overview perfect for everyone. Absolutely essential reading.

4.5
4.5 out of 5 (5 User reviews )

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