Die Dinge, die unendlich uns umkreisen by Eugen Roth

(6 User reviews)   4142
By Jacob Brown Posted on Dec 22, 2025
In Category - Space Opera
Roth, Eugen, 1895-1976 Roth, Eugen, 1895-1976
German
Ever feel like your to-do list or the stuff in your house has a mind of its own? That's the wonderfully weird world Eugen Roth creates in this book. It's not a traditional story with heroes and villains, but a sharp, funny, and sometimes haunting look at the ordinary objects that fill our lives. Roth gives a voice to the forgotten things—the coat hanger in the closet, the pen that's run out of ink, the dust under the bed. He turns them into characters with their own silent dramas, orbiting us endlessly. It's a short, surprising read that makes you look at your own clutter in a completely new, and slightly suspicious, light.
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*** START OF THE PROJECT GUTENBERG EBOOK 46890 *** EUGEN ROTH DIE DINGE DIE UNENDLICH UNS UMKREISEN LEIPZIG KURT WOLFF VERLAG BÜCHEREI DER JÜNGSTE TAG BAND 53 GEDRUCKT BEI DIETSCH & BRÜCKNER · WEIMAR INHALT DER WEG Die Fahrt 7 Die Verwehten 8 Heimweg 9 Die Stadt 10 Die Brücke 11 Vorfrühling im Arbeiterviertel 12 Nebliger Abend 13 In diesen Nächten 14 Heimgang im Frühlingsmorgen 15 Stadt ohne Dich 16 Nächtlicher Weg 17 DER KRANZ Stanzen Du wirst mich immer rauschender durchtönen 18 Schon sind wir tiefer in uns selbst gemündet 19 Und es ist oft schon ein Hinüberneigen 20 Da ich mich schon wie ein Gewölke ballte 21 Die Demut ließ mich nicht mehr höher ragen 22 Die Dinge, die unendlich uns umkreisen 23 Die Glühenden 24 Frau am Fenster 25 Nächtliche Zwiesprache 26 Abend 27 Die Welle 28 DER BAU Gotischer Dom Am Morgen 29 Am Mittag 30 Am Abend 31 Regnerischer Herbsttag 32 Der Turm 33 Romanische Pforte 34 Der steinerne Heilige spricht 35 Das Licht 36 Der Bau 37 Nachtwache 38 Der Anfang 39 Verbrüderung 40 Stimmen der Menschen Gesang der Jünglinge 41 Gesang der Frauen 42 DIE FAHRT Tagsüber war Musik an allen Borden Und muntere Schiffe gaben Dir Geleit. Der Strom war schwer von rauschenden Akkorden; Doch ist es seitdem lange still geworden Und keinen findest Du zur Fahrt bereit. Sie gehn und scheiden; da ist kein Getreuer. Der Abend tönt, und einsam gleitest Du, Die müden Hände hoffnungslos am Steuer, Vorbei dem letzten Turm und seinem Feuer, Des Meeres unermessnen Stürmen zu. DIE VERWEHTEN Dies sind Tage, die uns langsam töten. Stunde geht um Stunde und zerbricht, Und kein neuer Tag bringt neue Sicht, Keines Morgens Antlitz will sich röten, Und wir finden uns're Wege nicht. Keiner Zukunft Winken kann uns trösten, Unentrinnbar in den Tag gedrängt, Der mit Schmerz und Freude so behängt, Daß wir nie uns aus den Schleiern lösten, Gehen wir, in fremde Spur gezwängt. Wir beginnen schwer auf uns zu lasten, Fühlen mitten in der Jahre Flucht Jedes fallen, jäh, in dumpfer Wucht, Wie wenn Winde in die Bäume faßten, Und es stürzte ungereifte Frucht. Kaum, daß Abende uns so verschönen Voll von Freundschaft und von Glanz der Frau'n, Daß wir uns zu reiner Tiefe stau'n, Daß wir wachsend in die Leere tönen Und die toten Stunden von uns tau'n. Wenn wir in dem Meer der Nacht zerfließen, Wird uns nur ein Traum von Glück zuteil. Nacht ist Bogensehne nur, um steil Uns in einen neuen Tag zu schießen Und wir sind nur Spur und irrer Pfeil. Nutzlos hingegossen in die Jahre Ganz entwachsen mütterlichem Schoß Reißen wir vom letzten Ufer los -- Schütteln Sehnsucht leise aus dem Haare, Stehen auf der Erde, fremd und groß. HEIMWEG O Einsamkeit des abendlichen Nachhausegehens! Die Scherben des zerbrochenen Tages Klirren bei jedem Schritt, und Schmerz fällt Weh aus Dir, wie Laub aus herbstlichen Bäumen. Freundeswort sehnst Du und zärtliche Liebe der Frauen, Weißt, daß viele sind, die Dich trösten wollen, Aber Du weinst und willst nicht getröstet sein, Gehst, bis rauschend die Nacht über Dich niederfällt Und Schmerz und Nacht, ein tönendes Meer, Weit Dich hinaus in Unendlichkeit wiegen. DIE STADT Wind blies die letzten Lichter aus der Stadt; Doch ist der Nebel weiß vom Mond durchträuft, Im Straßenwirrsal, das im Dunst verläuft, Hängen die Häuser, traumzerquält und matt. Nur meine Straße strömt erhaben breit Und ist ein Teppich zu dem steinern' Tor: Das ragt unendlich in die Nacht empor, Der hohe Bogen ist für mich bereit. Paläste stehen, wie Besiegte stumm, Erstarrt in Würde, die sie nicht verließ. Und nur...

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Eugen Roth's Die Dinge, die unendlich uns umkreisen (The Things That Endlessly Circle Us) is a unique little book. Forget a plot with a beginning, middle, and end. Instead, Roth takes us on a tour of the silent, overlooked population of our own homes.

The Story

There isn't a single narrative thread. Think of it as a series of portraits or short monologues from the perspective of inanimate objects. Each chapter focuses on a different 'thing'—a key, a pair of scissors, a mirror, a piece of string. Roth imagines their secret lives, their frustrations, and their quiet observations of the humans who use and forget them. The 'conflict' is the quiet, eternal struggle between human intention and the stubborn, mysterious life of objects.

Why You Should Read It

Roth's magic is in his perspective. He has this gentle, poetic humor that makes the mundane feel profound. One minute you're smiling at the plight of a single sock, forever separated from its partner. The next, you're struck by a line that makes you see the history embedded in a simple kitchen knife. It’s a book that slows you down and opens your eyes. It’s less about reading a story and more about learning a new way to see the world right in front of you.

Final Verdict

This is a perfect book for anyone who enjoys philosophical musings wrapped in everyday life, fans of short, impactful prose, or readers who loved the object-centric chapters in books like The Life and Opinions of the Tomcat Murr. If you're looking for fast-paced action, this isn't it. But if you want a quiet, clever, and strangely moving companion that will change how you view your desk, your pocket, or your junk drawer, pick this up.



🏛️ Public Domain Notice

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Susan Robinson
4 months ago

A bit long but worth it.

Deborah Martin
3 months ago

Recommended.

Dorothy Allen
1 year ago

This book was worth my time since it challenges the reader's perspective in an intellectual way. I will read more from this author.

Jackson Nguyen
1 year ago

Having read this twice, the flow of the text seems very fluid. Exactly what I needed.

Ava Hernandez
11 months ago

Clear and concise.

4.5
4.5 out of 5 (6 User reviews )

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